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Der Graf von Monte Cristo

Edmond Dantés (Jim Caviezel) ist Seefahrer. Zusammen mit seinem Freund Fernand Mondego (Guy Pearce) versucht er auf einer Reise seinen Kapitän vor einer Krankheit zu retten. Dabei kommen sie auf die Insel Elba, wo Napoleon Bonaparte gefangen gehalten wird. Napoleon bittet Edmond im Ausgleich für die Unterstützung einen Brief mitzunehmen. Dem Kapitän kann aber leider nicht mehr geholfen werden, doch nach der Rückkehr wird Edmond für seinen Mut das Kommando für das Schiff gegeben. Das passt Fernand überhaupt nicht. Er war schon immer darauf eifersüchtig, dass Edmond mehr Glück und Erfolg hat im Leben, trotz seines niedrigeren gesellschaftlichen Standes. Vor allem aber ist er eifersüchtig auf seine Verlobte Mercédès Iguanada (Dagmara Dominczyk). Kurz entschlossen lässt er Edmond des Verrates bezichtigen und dieser wandert ins Gefängnis. Dort trifft Edmond nach Jahren der Einsamkeit zufällig auf den Mitgefangenen Abbé Faria (Richard Harris). Gemeinsam planen sie die Flucht. Während der langwierigen Durchführung der Pläne, lernt Edmond von Abbé vieles. Gelehrtenwissen, Verhaltensweisen und das Kämpfen. Kurz vor seinem Ableben gibt Abbé Edmond eine Karte zu einem Schatz. Nach seiner Flucht, inzwischen unterstützt von seinem treuen Gefährten Jacopo (Luis Guzmán), findet Edmond diesen und schmiedet mit den neuen Reichtümern seinen Racheplan. So kommt er zurück, als der Graf von Monte Cristo.

Der Film zum Buch von Alexandre Dumas. Nicht die erste Verfilmung, aber eine der besseren. Die Story ist tiefgründig und spannend, was man heutzutage nicht mehr so oft findet. Aber dafür ist das Buch ja auch schon etwas älter. Klar, der Kitsch ist auch vorhanden, aber es ist ja wie erwähnt auch eine alte Romanverfilmung. Mit Caviezel wurde hier ein guter und vor allem stilvoll charismatischer Graf von Monte Cristo gefunden. Eine Umsetzung die es sich lohnt anzuschaun, egal ob man die Story schon kennt oder nicht.

Wertung: 5/6
Originaltitel: The Count of Monte Cristo
Link: IMDB

Black Hawk Down

Mogadishu, Somalia 1993. Es herrscht Krieg. Während eines Routineeinsatzes der US Army, zur Gefangennahme einiger Gegner, stürzt ein Helikopter, ein Blackhawk, mitten in Mogadishu ab. Die Gefangenen sind noch nicht ganz aus der Stadt herausgebracht, da fangen die somalischen Milizen schon an zurückzuschlagen. Sofort versuchen die US Soldaten ihre Kameraden zu retten, denn niemand wird zurückgelassen.

Ich weis es klingt mager, aber viel mehr kann ich nicht schreiben ohne den ganzen Film zu verraten. Der Film hat tatsächlich so wenig Story. Im Grunde ist es nur eine einzige grosse Schiesserei mit kleinen Nebenstorys. Das Problem ist, das viele dieser Nebenstorys angefangen werden, aber nicht beendet werden. Wozu also? Man kann auch nur wenige Charaktere durchgehend beobachten, denn durch die Montur sehen alle irgendwie gleich aus und nur wenige fallen auf und charakterlich lässt sich bei der Ganzen Ballerei wenig beobachten. Für ein Actiondrama, welches es sein soll, ist das nicht so ganz gelungen. Außerdem natürlich wieder mal sehr patriotisch. Basiert auf einer wahren Begebenheit am 10. Oktober 1993.

Wertung: 3/6
Link: IMDB: Black Hawk Down