Einer wie Bruno

Radost (Lola Dockhorn) ist 13 und damit die starke Frau in der Familie. Ihr Mutter starb vor Jahren und ihr geistig zurückgebliebener Vater Bruno (Christian Ulmen) wird vom Jugendamt, gewissermaßen als Experiment, als Erziehungsberechtigter geduldet, auch wenn Radost sich eher um Bruno kümmert. Nach außen hin verschweigt sie den Zustand ihres Vaters. Dies ging bisher alles gut, doch mit der Pubertät kommen für Radost ganz andere Probleme hinzu und so langsam möchte auch sie erwachsen werden. Hinzu kommt noch der neue Mitschüler, der das Interesse des Teenagers weckt.

Dies ist nur eine (Fast)Filmkritik. Warum? Nun, weil ich nach einer halben Stunde gegangen bin. Das lag sicher nicht an Christian Ulmen, der seine Rolle ganz gut gespielt hat, auch wenn es schon leicht groteske Züge hatte. Aber insgesamt war der Film einfach langweilig. Ich habe nach dieser halben Stunde immer noch nicht ganz den Sinn des Films gesehen, bzw. keinen erfrischenden, der mich reizt zu bleiben. Habe ja nichtmal wirklich gelacht bei dieser tragischen Komödie (dafür andere im Kino, muss also an mir liegen). Es wurde eben ein Klischee nach dem anderen aufgegriffen, die Resultate diverser Aktionen waren absolut vorhersehbar und ich war nicht wirklich optimistisch, dass sich dies ändern würde. Spekulieren wir mal ein bisschen in die Runde. Was könnte denn noch unvorhergesehenes passieren? Eine Romanze von Radost und dem neuen Mitschüler? Dass das Geheimnis um Brunos verminderte Intelligenz an die Schulöffentlichkeit kommt? Mobbing, Gefährdung der jungen Liebe, Probleme mit den Eltern des Knaben, Entfremdung von Vater und Tochter, Probleme mit dem Jugendamt und schlussendlich ein Happy End aus dem alle Seiten gestärkt hervorgehen?

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